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  • AutorenbildMarion Frensch

Welpentraining - Warum? Neuer Welpenkurs 22.7.2023

Ihr habt einen felligen Begleiter bekommen. Vielleicht seid ihr Ersttäter und habt viele Fragen und wenige Antworten. Oder auch ganz viele unterschiedliche Antworten und seid verunsichert. Was soll der Bupf denn nun lernen. Was muss oder soll er können. Wie integriere ich ihn in mein Leben und mache das Zusammenleben zu einem Erlebnis. Ab wann soll er alleine bleiben und wie übe ich das. Wie bekomme ich ihn stubenrein.


Der Welpe hat keinen angeborenen Grundgehorsam. Er muss alles lernen. Das Zauberwort für alles ist die liebevolle Konsequenz. Macht euch vorher klar, was er darf und was nicht. Er soll nicht auf die Couch – prima. Dann lasst ihn auch nicht auf die Couch. Er soll nur auf seinen Platz auf der Couch – dann trainiert das Bleiben auf diesem Platz. Er soll nicht im Bett schlafen – prima. Dann stellt ein Körbchen an eure Bettseite und übt.


Hundeerziehung ist Arbeit und Konsequenz zahlt sich im Alltag später aus.

Gewalt ist NIEMALS eine Lösung. Schläge, Tritte oder ähnliches sollten ein Tabu sein. Doch die positive Verstärkung ist auch kein Allheilmittel. Natürlich bestätigen wir jedes Verhalten, was wir wünschen aber auch das NEIN oder PFUI für Dinge, die er nicht machen soll, muss ins Repertoire. Grenzen setzen ist sehr wichtig und trägt zur Bindung bei.


Vielleicht hat der ein oder andere einmal die Aktionen einer Mutterhündin gesehen, die ihren Welpen nicht mehr säugen möchte. Sie schnappt ab und zeigt ihm damit sehr deutlich, dass sie das nicht mehr möchte. Sie setzt Grenzen, die der Welpe lernt zu befolgen.


Also brauchen wir Konsequenz, Geduld, Zuneigung und einen sicheren Umgang mit Konflikten.


Konsequenz heißt, Regeln nicht ständig zu verändern. Heute darf er ins Bett morgen aber nicht. Heute muss er vor dem Futternapf sitzen und warten und morgen habe ich es eilig und er soll einfach schnell fressen. Er wird das Hü und Hott nicht verstehen und somit eher verwirrt sein eigenes Ding machen. Also erst überlegen – dann handeln.


Geduld werdet ihr in den nächsten Wochen und Monaten brauchen. Ob es nun um die Grundkommandos wir Sitz, Platz oder Bleib geht oder auch das für mich wichtigste Grundkommando – den Abruf, ihr werden Geduld haben müssen, bis der Welpe es lernt und auch verinnerlicht hat. Bitte denkt daran ein Welpe kann sich noch nicht so lange konzentrieren. Mehre kurze Übungen am Tag sind besser als eine Stunde stures Pauken. In diesem Alter ist er schnell ablenkbar und da kann das Gänseblümchen manchmal interessanter sein.


Im Laufe der Zeit werdet ihr als Team zusammenwachsen und ein harmonisches Miteinander leben – bis dann die Pubertät Einzug hält – aber das ist ein anderes Thema.


Wir freuen uns euch auf diesem Weg mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


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